Weshalb sollte eine Herbstdüngung erfolgen?

Herbstdünger haben die Aufgabe die Pflanze neben Langzeitstickstoff und Phosphor, auch mit Kalium zu versorgen. Dies lernen wir bereits als Lehrlinge in der Berufsschule. Was jedoch der Mechanismus dahinter ist, ist in der Regel unbekannt.

Kalium wird nicht in der organischen Substanz der Pflanze eingebaut. Dennoch wird es in grossen Mengen von der Pflanze benötigt. Die Gräser nutzen Kalium als sog. "Osmotikum" zur Steuerung Stoffwechselprozessen. Durch eine Verlagerung der Kaliumionen erzeugt die Pflanze in den Zellen ein Konzentrationsgefälle. Dieses wird durch die Diffusion ausgeglichen und damit schwellen Zellen mit einer hohen Konzentration an und werden grösser.

Auf diese Weise werden beispielsweise die Stomata geöffnet und geschlossen. Durch präzises Öffnen und Schliessen der Stomata kann die Pflanze mit Wasser sehr sparsam umgehen. Dies ist im Winter bei Frost wichtig, da dann für die Pflanze kein Wasser verfügbar ist. Zusätzlich sinkt der Gefrierpunkt in der Zelle durch eine gute Versorgung. Dies wiederum beugt Frostschäden und damit Pilzkrankheiten vor.

Herbstdüngung

Der heisse und trockene Sommer neigt sich dem Ende zu. Es wird Herbst. Nebst den Renovations-Arbeiten, welche nach dem Wetter der letzten Wochen sehr wichtig sind, ist auch Düngen wichtig. Stärken Sie den Rasen in den kommenden Wochen mit einem Herbstdünger, wie zum Beispiel Grami Start, oder mit einem organischen Düngemittel, wie zum Beispiel mit Oscorna Rasaflor. 

Mit dieser Massnahme schützen Sie Ihre Flächen vor Krankheiten im Winter und im Frühjahr. Ein gut ernährter Rasen übersteht den kalten Winter besser und erholt sich im Frühling schneller von den Strapazen. Achten Sie dabei, dass Sie den richtigen Dünger nehmen: Kalium und Phosphor müssen im vergleich mit Stickstoff stärker dosiert sein. Ziel soll nicht das Wachstum, sondern die Stärkung der Gräser sein.

Mit Grami Start oder organisch mit Oscorna Rasaflor erreichen Sie dieses Ziel.

Rasenrenovation

Erste Hilfe für den Rasen

Ein solch trockener Sommer haben nur ganz wenige von uns bereits einmal erlebt. Wer seinen Rasen nicht intensiv gewässert, gepflegt und ernährt hat, dessen Rasen ist eher braun statt grün. 

Wie wir alle wissen besteht ein Rasen aus einer Mischung verschiedener Gräser. Einige dieser Gräser vertragen diese Dürre besser als andere und werden sich nach den nächsten Regenfällen erholen. Viele jedoch werden diesen Stress nicht überstehen. Dennoch möchte Ihre Kundschaft erfahrungsgemäss weiterhin den grünen Rasen im Garten. 

Aus diesem Grund sollten Sie, wenn der Rasen noch aus mindestens 50% gesunden Gräsern besteht, diesen Herbst die Rasenflächen renovieren. Sollten mehr als 50% der Gräser vertrocknet sein, lohnt sich eine Neuansaat. 

Empfehlenswert ist bei der Rasenrenovation das Vorgehen nach unserem 9-Punkte Programm. 

1. Schneiden Sie den Rasen stark zurück.

2. Verticutieren Sie den Rasen um Moos, Unkräuter und abgestorbene Grashalme zu entfernen.

3. Aerifizieren Sie den Rasen.

4. Verteilen Sie Grami Top auf der Rasenfläche. Damit verbessern Sie die Ebenflächigkeit des Rasens und die Rasensamen keimen besser, da Sie auf ein gutes Saatbett zu liegen kommen.

5. Ernähren Sie den Rasen mit Grami Start, sodass die Pflanzen und Keimlinge wiederstandsfähiger werden und verbessern Sie den Boden mit Agrosil. Damit erhöhen Sie die Wurzelaktivität der Pflanzen. Im anschliessenden Arbeitsgang säen Sie mit OH-Topsaat Turbo nach um die Lücken im Rasen zu schliessen.

6. Bewässern Sie den Rasen.

7. Nach ca. zwei Wochen ist der erste Schnitt auszuführen. Diesen sollten Sie etwas höher als die üblichen Unterhaltsschnitte und mit Grasfangsack ausführen. 

8. Nach sechs bis acht Vegetationswochen nach der Renovation ist es angebracht den Rasen mit einer Unterhaltsdüngung zu versorgen. Dazu eignet sich Grami Dur mit seinem hohen Isodur-Langzeitstickstoff-Anteil.

9. Regulieren Sie das Beikraut, welches noch nicht durch die Renovation verschwunden ist. Führen Sie diesen Arbeitsschritt bei wüchsigem, nicht zu heissem Wetter, nach dem dritten Schritt durch. Dafür eignet sich beispielsweise Nova<proxx sehr gut.

 

 

Schnelle und dekorative Begrünungslösung

OH-ch Kräuterrollmatten

Die preisgekrönten Kräuterrollmatten bestehen aus einheimischen Wildblumenarten, die auf Kokos gezogen wurden. Durch die sofortige Deckung des Bodens, geben Sie Beikräutern keine Chace aufzulaufen. Sie eignen sich für extensive Kräuterflächen, Verkehrsflächen und Baumscheiben. Zudem finden sie Anwendung auf Dächern, Banketten und Böschungen und stellen einen hervorragenden Erosionsschutz dar. 

Bei einer Neuerstellung werden die OH-ch Kräuterollmatten direkt auf die karge Fläche gelegt und werden bis zum Anwachsen feucht gehalten. Ihre Fläche ist sofort funktionsfähig und abnahmefähig. Die ausgewählten Pflanzen auf den Kräuterrollmatten sind sehr blühfreudig und pflegeleicht. Durch die Zusammensetzung tragen Sie massgeblich zur Biodiversität bei. 

Die Vorteile der OH-ch Kräuterrollmatten sind die ökologische Aufwertung des Areals, der rasche Erosionsschutz und die sofortige Begrünung.

Rollen zu 50 x 200 cm, Eigengewicht von ca. 25 kg.

Januar 2018

OHS Katalog - Rasen und Begrünungen

Der neue OHS Katalog ist hier!

NEUHEITEN 2018:

 

- Grami Plan: DAS Planiesubstrat

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